Mindchange im Projektmanagement

Mindset hier, Mindset da. Immer wieder wird von Mindset geschrieben und geredet. Was soll das? Was ist das Mindset und warum soll es helfen? Was soll Mindset oder gar Mindchange im Projektmanagement? Natürlich ist weder das Thema noch die Wirkung neu, aber da nicht jeder ständig mit Coaches und Trainern unterwegs ist, möchte ich das Thema verständlich und aus meiner persönlichen Sicht zu erläutern.

Für mich geht es bei dem Thema Mindset vor allem um Bewusstsein. Ja, das Wort ist schon älter und auch geläufiger. Es geht um unser Bewusstsein und unsere Gedanken.

Stellen Sie sich vor, Sie schreiben einen Tag lang all ihre Gedanken auf. Wirklich alle, auch die Gedanken, die so im Hintergrund mitlaufen:

  • Morgens, wenn Sie noch nicht so ganz wach sind und vielleicht Ängste laut werden oder Aufgaben kreisen.
  • Beim Frühstück,  wenn sich parallel zur Morgenlektüre – online oder klassisch mit der Tageszeitung – Sorgen einschleichen.
  • Wenn Sie einen Menschen sehen und sich unmittelbar ein Urteil bilden.
  • Beim Lesen von Mails und Nachrichten – was ist da alles los in Ihrem Kopf?
  • Im Meeting, in Projekten, in Gesprächen in Telefonaten, beim Sport, unter der Dusche, etc.
  • In den vielen 1000 Momenten des Tages.

Machen Sie es wirklich, schreiben Sie mal einen Tag lang alles auf. Es ist nur ein Tag. Ja, wirklich TUN, nicht nur denken „Oh ja, das mache ich mal“, denn damit beginnt das Mindset bereits.

Dann beobachten Sie, welche emotionalen Reaktionen die Gedanken in Ihnen auslösen. Stärken sie im Alltag oder rauben sie Kraft. Kreisen sie um Möglichkeiten oder begrenzen sie eher? Ist Ihr Glas halb voll oder halb leer? Leben Sie in Fülle oder in der Angst vor Armut? Freuen Sie sich auf den Tag oder ist er Ihnen eine Last?

Nun schlage ich sogleich die Brücke zum Projektmanagement und zu Projekten: Glauben Sie an den Erfolg ihrer Projekte? Geben Sie und das Team alles um das gesteckte Ziel zu erreichen? Bevor ich im Folgenden weiter drauf eingehe, möchte ich den Begriff Mindset etwas auseinandernehmen und betrachten.

Was bedeutet Mindset?

Nähern wir uns dem Wort gemeinsam:

MIND
der Verstand, der Kopf, der Geist, die Gedanken.

SET
die Gruppe, die Reihe, die Sammlung und als Verb: einstellen.

MINDSET
Wird mit Denkweise übersetzt und ist die Summe / Sammlung all dessen, was unser Kopf so denkt. Hinzu kommt, dass unser bewusstes Denken (fast) nur das umfasst, was wir aus der Erfahrung kennen. Es ergibt sich folglich aus der Summe unsere Erlebnisse und Erfahrungen. Unsere Einstellungen und die Art unseres Denkens, Fühlens und Handelns sind geprägt durch die Vergangenheit (also durch ALTES), durch all unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die wir im Leben gemacht haben:

  • Positive Erfahrungen, die uns ermutigen und bestärken.
  • Negative Erfahrungen, die uns dazu führen, dass wir uns selbst begrenzen, dass wir uns Dinge nicht zutrauen oder nicht vorstellen können.

Unser Mindset bestimmt folglich, wie wir unser Leben wahrnehmen, wie wir handeln und denken. Mindset bedeutet ebenso BEWUSST(zu)SEIN:

  • Wir können nicht negativ Denken und Positives erwarten!
  • Das was in uns ist und unser Denken, geht mit unserem Umfeld in Resonanz!
  • Die Brille, durch die wir die Welt sehen, erscheint uns als unsere reale Welt!

Mindset-Arbeit und Mindchange im Projekt

Wenn wir uns die Wirkung unserer Gedanken ganz bewusst machen, sind wir bereits den ersten Schritt in Richtung Veränderung gegangen. Wenn wir uns unser begrenztes Denken bewusst machen und bereit sind für NEUES Denken, fangen wir an, uns für die Möglichkeiten zu interessieren und zu öffnen.

Nun wird es richtig spannend für jeden Projekt- und Programmmanager und natürlich für jede Führungskraft: Was wäre, wenn viel mehr möglich ist, als wir uns vorstellen können?

Gerne möchte ich Ihnen mit einer persönlichen Erfahrung verdeutlichen, welchen Effekt Mindset-Arbeit hat. In den vergangenen 20 Jahren habe ich viele großen Projekte umgesetzt und Projektmanager in der Umsetzung begleitet. All diese Projekte hatten gemeinsam, dass keiner vorher wusste, ob das Projekt gelingen kann und gelingen wird. In mir gab es jedoch keinen Zweifel, dass wir das jeweilige Projektziel erreichen. Es war oft anstrengend und mit viel Arbeit für alle Beteiligten verbunden, doch die Sicherheit und das Selbstverständnis von „Wir schaffen das!“ war in mir und das vermittelte ich in allen Gesprächen und Handlungen.

Wenn ich heute von Mindchange im Projektmanagement spreche und das in Seminaren vermittle, geht es darum, den Projektmanager in ein anderes (Selbst) Bewusstsein zu führen und zu begleiten, damit er genau diese neue Haltung in seine Projekte einbringen kann und mit diesem Geist das Team führt.

Achtung: Es geht dabei nicht um „Schön-Reden“ oder „Schön-Denken“, wenn wir Probleme in Projekten begegnen! Es geht darum, eine Haltung im eigenen Innern zu verankern, die bspw. besagt:

  • Es gibt eine Lösung, auch wenn ich sie aktuell noch nicht erkennen kann!
  • Ich liebe die Herausforderungen, denn sie bringen mich in mein persönliches Wachstum!
  • Ich begrüße Fehler, denn sie dienen der Entwicklung und zeigen auf, was wir verändern können!
  • Das Leben ist ein ewiges Lernen und eine fortwährende Veränderung!
  • Ich richte mich immer auf die Möglichkeiten aus (nicht auf das Problem)!

Jetzt hört sich das so leicht an und Sie denken vielleicht „Ja, das stimmt.“ oder „Ja, das sehe ich genauso“. Dann fangen Sie gleich morgen an, einen Tag lang ihre Gedanken ganz ehrlich und ganz bewusst aufzuschreiben. Sie werden erstaunt sein und schnell erkennen, welche Schätze an dieser Stelle noch verborgen sind, wenn sie bereit sind, an ihrem Mindset bewusst zu arbeiten.

Verborgene Schätze

Ich werde immer wieder gefragt, wo liegt das größte Potenzial, wenn Menschen erfolgreicher sein wollen? Meine Antwort ist immer dieselbe: Der größte Schatz liegt im Innern des Menschen, diesen Schatz zu heben ist immer ein persönlicher Entwicklungsweg!

Besonders groß ist der Effekt, wenn der Mensch als Führungskraft tätig ist, denn er dient als Vorbild und Wegweiser für das Team. Er nimmt Einfluss auf viele Menschen und sein Mindset, seine Denkweise wirkt sich auf alles aus, was er verantwortet. Projektmanager verstehe ich immer als Führungskraft!

Viele Führungskräfte glauben heute immer noch, dass sie ihren Weg alleine gehen müssen. Das verwundert mich immer wieder, da ich weiß, wie viel schneller und leichter es mit einem Trainer/Coach als Unterstützung geht. Im Spitzensport ist es selbstverständlich, einen Coach zu haben und zu erleben, welchen Turbogang diese Unterstützung für die professionelle und die persönliche Entwicklung bedeutet. Da findet immer Mindset-Arbeit statt, denn an der Spitze funktioniert es nur in dem Bewusstsein „Ich schaffe das! Ich arbeite jeden Tag für mein Ziel.“

Nun sind wir hier nicht im Spitzensport, sondern im Projektumfeld tätig und dieses ist meist sehr vielfältig. Was können Sie also als Führungskraft im Alltag tun?

Mindset-Übungen im Alltag

Nachfolgende Übungen lassen sich gut im Arbeitsalltag nutzen, um Lösungen zu finden und ANDERS zu denken:

  • Denken Sie jeden Tag etwas wirklich Verrücktes, etwas was Sie bisher noch nie gedacht haben und was Ihnen völlig utopisch erscheint!
    Im Team: Nutzen Sie ein Whiteboard und sammeln Sie „verrückte Gedanken“ (auch online möglich).
  • Schauen Sie jeden Tag auf Ihre „Probleme“ und stellen Sie sich vor, dass es Geschenke sind! Schreiben Sie beides auf, das Problem und das mögliche Geschenk darin.

OK, jetzt gehen wir noch ein Stück weiter …

  • Schauen Sie jeden Tag auf Ihre Angst und denke Sie: „Darin liegt ein Schatz für mich verborgen.“! Schreiben Sie die Angst konkret auf und den oben genannten Satz daneben.
  • Schauen Sie auf Ihre Herausforderungen und denken Sie: „Sie dienen mir, damit ich mein höchstes Potenzial entfalten kann.“!
  • Betrachten Sie IHRE Realität! Wie ist sie? Wie gefällt Sie Ihnen? Was wollen Sie verändern?

Machen Sie die Übungen mindestens 28 Tage. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles entdecken werden und wie sich Ihre Denkweise und ihre Realität verändert. 28 Tage klingt vielleicht lang, aber wenn Sie Ihr Mindset nachhaltig und positiv verändern wollen, ist es nur eine Investition. Schreiben Sie mir gerne ihre Erfahrungen an meine u.g. Mailadresse – darüber freue ich mich immer sehr.

Fazit

Mindchange im Projektmanagement führt uns zu neuem Denken und dahin, neue Möglichkeiten zuerkennen, die jenseits unserer bisherigen Vorstellung liegen. Wenn Sie beispielsweise in einem Projekt bisher dachten „Das ist unmöglich, dafür gibt es keine Lösung!“, dann lösen Sie sich von diesem Gedanken. Machen Sie sich bewusst, dass es Lösungen gibt, die Sie bisher nur noch nicht erkennen können. Öffnen Sie sich für Lösungen, die bisher außerhalb Ihrer Vorstellungskraft lagen.

Während ich das hier schreibe möchte ich Ihnen zurufen: „Überschreite die Grenzen Deines gewohnten Denkens und Deiner Erfahrungen. Denke GROSS! Denke in Möglichkeiten und DENKE ganz NEU!“
Stellen Sie sich vor, Sie und das gesamte Team sind immer auf erfolgreiches Gelingen ausgerichtet. Sie haben immer mit offenen und freien Blick in die Zukunft. Sie haben das Wissen, dass viel mehr möglich ist.

Mit meinem Ansatz möchte ich Sie zu einer NEUEN Denkweise einladen, zu einem Mindchange im Projektmanagement. Mit dem Mindchange können Sie gewohnte Bahnen des Denkens verlassen und erfahren, wie Sie leichter Lösungen finden und mit mehr Leichtigkeit, ja sogar mit Freude Ihre Ziele erreichen. Machen Sie sich Ihr aktuelles Denken bewusst. Leben Sie Veränderung in sich selbst. Beginnen Sie in ihrem Denken, und lassen Sie danach Worte und Handlungen folgen. Beobachten Sie, wie ihr Umfeld regiert. Es ist wie ein Durchbruch in etwas NEUES und Sie werden begeistert davon sein, wie viel leichter es wird, herausfordernde Projekte zum Erfolg zu führen.

Mein persönlicher Tipp zur Mindset-Arbeit: Nehmen Sie sich einen Trainer/Coach, wenn es für Sie schneller und leichter in die persönliche Veränderung gehen darf. Denn Kraft und Klarheit beginnt in ihrem MINDSET!

Hinweis:

Regelmäßige Beiträge von Katja Schäfer finden Sie auf ihrer Webseite in ihrer Facebook-Gruppe Projektmanagement – Neue Wege gehen!. Dort erhalten Projektmanager Impulse und fachlichen Austausch, Beiträge zum Thema Projektmanagement und Persönlichkeitsentwicklung und eine gute Möglichkeit Frau Schäfer und ihre Arbeit näher kennenzulernen.

Feng Shui im Projektmanagement

Feng Shui im Projektmanagement? Klingt verrückt, oder? Ist es aber nicht. Es geht nicht um Esoterik, sondern um das Nutzen von altem, vorhandenem Wissen in unserer heutigen Zeit. Es geht um den Mut, neue Wege in Projekten zu gehen, in denen gerne über Methoden diskutiert wird, in der Annahme diese führen uns zu unseren Zielen.

Feng Shui im Projektmanagement verfolgt einen anderen Ansatz. Es schafft neue Verknüpfungen und Harmonisierung. Das wirkt sich auf alle Bereiche aus, auf alle äußeren, virtuellen und inneren Räume im Projekt, und auf alle beteiligten Menschen. Die Wirkung ist grandios und ich bin mir bewusst, dass es für die meisten von ihnen unvorstellbar ist!

Das Stocken im Projekt

Stellen Sie sich Ihr Projekt als eine Straße vor, die Sie befahren. Viele kleinere Straßen – Teilprojekte, Gewerke, einzelne Prozesse – münden auf diese Straße. Sie sehen die Einmündung in einen Tunnel und auf einmal stehen Sie im Stau. Keiner weiß genau warum. Keiner sieht, was da im Weg liegt, doch alle wissen, das Projekt stockt! Es geht nicht weiter!

Das ist eine Situation, die häufig in großen Projekten passiert. Ein Stocken, in dem wirklich keiner weiß, warum es nicht weiter geht und welche Lösung es gibt, um den „blockierten Tunnel“ frei zu räumen. An solchen STOP-Punkten setze ich mit Feng Shui an, der chinesischen Lehre der harmonischen Lebens- und Wohnraumgestaltung mit dem Ziel, eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung zu erreichen.

Das Vorgehen Feng Shui

Gerne beschreibe ich mein Vorgehen, um die umfassende Wirkung von Feng Shui zu verdeutlichen. Als Beispiel dient ein Großprojekt im IT Umfeld. Fertigstellungstermin und Produktivstart sind gefährdet. In solchen Momenten steigt der Druck auf den Projektmanager und die beteiligte Geschäftsführung massiv, denn nicht selten hängen Millionen Euro und erhoffte Folgeaufträge von der Umsetzung ab. Häufig werden Gründe und manchmal einfach Schuldige gesucht, um das NICHT-Gelingen zu erklären und zu rechtfertigen. Wir wissen alle, dass dieses Verhalten kein geplantes Vorhaben voranbringt. In solch kritischen Situationen werde ich als Expertin im Projektmanagement beauftragt, um mit einem frischen Blick von außen und fachlicher Expertise neue Wege aufzuzeigen.

Die Feststellung des Status quo

In einem ersten Schritt lasse ich mir das Projekt schildern und skizziere die Ergebnisse:

  • Projektziel
  • Projektaufbauorganisation mit Projekt- und Programmmanagern, Steuerungsgruppe, Teilprojektleitern, Projektteams, weitere Projektbeteiligte und Betroffene
  • Teilprojekte / Gewerke mit ihrem jeweiligen Status
  • Projektphasen und Meilensteine
  • bekannte und befürchtete Risiken im Projekt
  • externe Faktoren, die auf das Projekt einwirken
  • Ressourcenverfügbarkeit
  • Budgetstatus
  • Blitzlicht auf alle Stakeholder im Projekt:
    Projektmanager, Teilprojektleitung, Projektteam, Auftraggeber- / Auftragnehmerseite, Kapitalgeber, weitere Personen mit Einfluss in den Unternehmen, die durch das Projekt betroffen sind

Mit diesem Vorgehen sind wir den ersten Tag beschäftigt und ich erhalte wichtige Informationen, die dem Projektmanager bereits bekannt sind, sowie weitere Erkenntnisse, die durch vertiefende Fragestellungen und im Austausch transparent werden.

Die Ergebnisse des ersten Tages sind die Grundlage, auf der ich mit Feng Shui ansetze. Dafür ziehe ich mich in meine Büroräume zurück, nehme mir ein bis zwei Tage Zeit, und schalte alle möglichen Störungen aus (kein Telefon, keine Mails etc.). Die ermittelten Informationen stelle ich am Flipchart als schematische Übersicht dar und betrachte vertiefend jeden Bereich.

Virtuelle Projekträume

Nun geht es zum zweiten Schritt: Ich „betrete“ jeden einzelnen virtuellen Bereich und betrachte Teilprojekte, Phasen und Beteiligte in diesen „virtuellen“ Projekträumen. Bis zu diesem Punkt kann ich sie anregen, genau das selbst einmal zu machen:

  • Erhebung und Analyse
  • Schematische Darstellung
  • Betreten aller virtuellen Projekträume und anzuschauen, was sie dort finden

Sie werden sehen, das braucht Zeit und sehr viel Aufmerksamkeit und Konzentration, doch das Projekt wird sich ihnen dadurch von einer neuen Seite und auf eine tiefere Weise offenbaren. Sie erkennen Themen und Zusammenhänge, die sie vorher nicht gesehen haben!

Blockaden in Projekten auflösen

Danach gehe ich natürlich weiter und noch eine Ebene tiefer in das Projekt hinein, hier ich nutze Techniken des energetischen Feng-Shui, die ich speziell für das Projektmanagement weiterentwickelt habe. In der vertiefenden Betrachtung aller Bereiche zeigt sich mir, wo Blockaden liegen und was das Projekt braucht, damit es weiter geht! Hier liegt enormes Potential: Ich erkenne die Blockaden und löse sie auf. Danach verankere und verstärke ich die Energien, die erforderlich sind, damit es weiter gehen kann! Auf diese Weise durchlaufe ich alle Bereiche des Projektvorhabens immer wieder, bis alles in einem guten Energiefluss ist! Je nach Umfang, nimmt dieser Prozess 1-2 Tage in Anspruch und die Wirkung erstreckt sich über die folgenden Wochen und Monate.

Das Lösen von Blockaden oder das Verstärken hilfreicher Energien ist schwer nachzuvollziehen, da jede Situation individuell ist und es in der Regel eine Kombination verschiedener Wirkungen und erforderlicher Maßnahmen gibt, die umzusetzen sind. Wenn Blockaden aufgelöst wurden, kann sich eine Lösung zeigen, die vorher keinem ersichtlich war. Hier einige Beispiele:

  • Eine dringend erforderliche und verzögerte Materiallieferung kann auf einem anderen Wege beschafft werden, der Fertigstellungstermin kann dadurch eingehalten werden.
  • Es zeigen sich bisher verdeckte Konflikte maßgeblicher Projektbeteiligter (Entwickler / Stakeholder), die zu einer Klärung geführt werden könnten, danach erst kann es fachlich weiter gehen mit der Umsetzung.
  • Erforderliche Bescheide der Genehmigungsbehörden werden schneller erteilt, so dass die geplanten Umsetzungstermine gehalten werden.
  • In einem großen IT-Projekt ist eine Fehlberechnung der erforderlichen Terminalserver erfolgt, das wird gerade noch rechtzeitig deutlich, so dass eine Krisensituation zum Produktivstart verhindert werden kann.
  • Der Betriebsrat, der das Projekt stoppen wollte, wird gesprächsbereit und zeigt sich lösungsorientiert.
  • Stakeholder erkennen und verstehen, dass die Umsetzung ohne weitere Ressourcen nicht in dem gesetzten Zeitfenster leistbar ist.

Jedes Beispiel zeigt nur eine Facette von Möglichkeiten und trifft nicht wirklich all das, was sich durch Feng Shui im Projektmanagement alles verändert. Im Einzelfall könnten sie jeweils sagen „Dies oder jenes wäre ja vielleicht sowieso passiert, was hat das mit diesem Feng Shui zu tun?“. Doch bedenken Sie: Wären Problem und Lösung von Anfang an so klar gewesen, hätte es keinen Grund für mein Mitwirken gegeben. Die Lösungen und Veränderungen, die durch Feng Shui entstehen, bleiben folglich im Bereich dessen, was der Kopf mit unserem gewohnten Denken nicht verstehen kann. Deshalb ist Feng Shui im Projektmanagement anders. Man muss es selbst erfahren!

Alle Maßnahmen, die sich aus dieser Arbeit ableiten und als erforderliche Veränderung zeigen, notiere ich für die nachfolgende Besprechung mit dem Auftraggeber.

Das Ableiten von Schritten

Mit einem dritten Schritt schließt sich der Kreis meiner Arbeit mit Feng Shui im Projektmanagement. In einem gemeinsamen Termin gehen wir alle Ergebnisse und erforderlichen Maßnahmen durch, die sich aus meiner Arbeit ergeben und gezeigt haben. Es werden Schritte zur Veränderung abgeleitet und beschlossen. Die Umsetzung erfolgt durch den Projektmanager in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung.

Mein Auftraggeber, das Projektteam und die beteiligten Menschen nehmen in der Regel sehr schnell positive Veränderungen im Projekt wahr, sobald ich mit meiner Arbeit beginne. Denn der Weg zum Projektziel geht leichter, wenn alles gut im Fluss ist und der Tunnel frei geräumt wurde.

Fazit

Feng Shui im Projektmanagement ist eine intensive Arbeit in drei Schritten, mit der sich stagnierende Projekte unabhängig von der Projektart leichter umsetzen lassen. Es geht um den Mut, neue Wege zu gehen und Blockaden zu lösen! Blockaden in Projekten kennt jeder Projektmanager, auch wenn er sie eventuell anders beschreiben würde. Blockaden sind Punkte, an denen man sich abrackert, weil man nur auf Widerstände stößt und es einfach nicht weiter geht. In solchen Phasen entsteht oftmals Stress bei vielen Beteiligten und die Angst steigt, das Projektziel nicht zu erreichen.

Ich nutze altes Feng Shui Wissen als Grundlage und durfte diese Technik speziell für das Projektmanagement weiterentwickeln. Das ist eine fantastische, unterstützende Arbeit, um Projekte viel leichter und erfolgreicher umzusetzen. Denn Feng Shui im Projektmanagement löst Blockaden auf und schafft neue Verknüpfungen und Harmonisierung im Projekt. Probieren sie es aus. Sie können nur gewinnen! Denn ein stockendes Großprojekt ist sehr teuer und ich kann ihnen versichern: es steckt voller Blockaden!

 

Hinweise:

Regelmäßige Beiträge von Katja Schäfer finden Sie in ihrer Facebook-Gruppe „Projektmanagement – Neue Wege gehen!“ unter https://bit.ly/2GT0Vxv. Dort erhalten Projektmanager Impulse und fachlichen Austausch, Beiträge zum Thema Projektmanagement und Persönlichkeitsentwicklung und eine gute Möglichkeit Frau Schäfer und ihre Arbeit näher kennenzulernen.

Projektmanagement & Persönlichkeitsentwicklung – eine starke Verbindung!

Was macht Sie aus als Projektmanager? Was ist Ihre Kraft? Was macht den feinen Unterschied, den es braucht um große Projekte erfolgreich umzusetzen? Im Projektmanagement wird oft davon gesprochen, wie wichtig das Projektteam ist, wie wichtig die Menschen sind. Jeder Projektmanager weiß, dass uns Methoden und Tools helfen können, gut sind wie Werkzeuge und Maschinen für den Handwerker. Für ein erfolgreiches Projekt reicht das noch nicht. Entscheidend für den Erfolg sind andere Faktoren vor allem für die Umsetzung großer Projekte mit vielen Projektbeteiligten und Umsatz im mehrstelligen Millionen-Bereich. Meinen Fokus lege ich in diesem Beitrag auf Projektmanagement in Großprojekten, da die Auswirkungen umfassender sind, doch natürlich gilt Gleiches in allen Projekten.

Große und kleine Projekte

Warum unterscheide ich große und kleine Projekte?  Die Mechanismen und Methoden, die wir verwenden, sind doch die Gleichen?

In großen Projekten ist der Erfolgsdruck größer: Die Auswirkungen auf den Umsatz im Unternehmen, die Gesamtkosten bei Projektverzögerungen und die politische Wirkung. Natürlich sind in großen Projekten meist auch viele Personen beteiligt. Ich könnte den Berliner Flughafen als viel strapaziertes Beispiel nehmen, doch folgen sie mir lieber gedanklich in ein Projekt der IT und Gesundheitsbranche. Ein kleines oder normales Projekt ist die Umstellung eines Radiologie Projektes in einer Klinik. Solche Projekte sind standardisiert und vielfach durchgeführt, die Beteiligten überschaubar, der Erfolg ist in der Regel garantiert.

Jetzt schauen wir auf ein großes Projekt: In fünf Krankenhäusern wird ein Klinikinformationssystem (KIS) eingeführt. Es gibt 18 Teilprojekte und einen definierten, gemeinsamen Termin für den Echtbetrieb. Beispielhaft seien ein paar Teilprojekte genannt: IT (Hardware und Infrastruktur), Radiologie, Care, Medical, Patientenmanagement (Aufnahme bis Abrechnung), Finanzbuchhaltung, Controlling, Erlössicherung, Security (Zugriffsberechtigungen), Schnittstellen, Schulungsplanung, etc. Allein im Bereich der Schulungen sind über 3000 Mitarbeiter in den unterschiedlichen Prozessen zu schulen. Bestehende Wartungs- und Pflegeverträge sind zum geplanten Produktivstart gekündigt und vielfältige Subsystemhersteller sind eingebunden. Das Projekt muss gelingen!

Erfolgreiche Projektmanager

In diesen Größenordnungen geraten Menschen unter Druck – Erfolgsdruck, Zeitdruck, persönlichen Druck. Vielleicht haben Sie selbst bereits ähnliche Erfahrungen gemacht? In dieser Situation ist es von essentieller Bedeutung, dass der Projektmanager das Projekt klar und gut ausgerichtet führt, dass er das Ziel im Fokus hat und sich nicht ablenken lässt durch aufkommende Probleme oder Widerstände.

Projektmanager sind Unternehmer im Unternehmen und sie brauchen die Fähigkeiten einer Führungskraft zur Steuerung des Gesamtprojektes! Die Schlagworte kennen Sie:

  • Risikoanalyse und -bewertung!
  • Budgetverantwortung!
  • Projektplanung!
  • Führung des Projektteams!
  • Entscheidungskompetenz!

Den Unterschied hin zu einem erfolgreichen Projektmanager machen starke persönliche Kompetenzen, die weit über das oben genannte hinausgehen:

  • Klare Ausrichtung!
  • Eine kraftvolle innere Haltung!
  • Bewusstsein der persönlichen Einzigartigkeit!
  • Beweglichkeit im Denken!
  • Klare Werte, die das eigene Handeln bestimmen!
  • Offenheit für kreative Lösungen!
  • Humor … auch im Umgang mit Fehlern!
  • Mut zur Veränderung!
  • Freude an der Aufgabe!
  • Begeisterung für das Ziel!

Nach meiner Erfahrung sind Projektmanagement und Persönlichkeitsentwicklung zwingend miteinander verbunden. Die Arbeit an sich selbst, an den eigenen Themen ist ein unabdingbarer Schlüssel zum Erfolg im Projektmanagement! Warum sage ich das?

Unbewusstes (EIN-)Wirken

Große Projekte mit einem definierten Projektziel, klaren Vorgaben und neuen Anforderungen bedeuten oftmals eine Herausforderung für alle Projektbeteiligten, für den Projektmanager und für das ganze Projektteam. Wenn der Projektmanager selbst Druck und Stress empfindet, er sich vielleicht überfordert fühlt und er Angst vor dem Scheitern hat, dann fließt das in all sein Handeln ein und wirkt auf alle Beteiligten und auf das ganze Team. Die eigenen, unbewussten Themen wirken dann beispielsweise als Widerstand, Zweifel oder Angst in die Projektarbeit ein.

Menschen reagieren nur zu einem geringen Anteil auf das gesprochene Wort und zu einem sehr viel größeren Anteil auf das, was unbewusst wirkt. Dieses Wissen gehört heute zu Allgemeinbildung und dennoch machen wir uns die Wirkungsweise zu wenig bewusst. 

Stellen Sie sich in meinem Beispiel einen Projektmanager vor: Er hat bisher viele kleinere Projekte erfolgreich umgesetzt, jetzt kommt er durch dieses große Projekt an persönliche Grenzen. Er hat Zweifel, das Projekt zu schaffen, wacht nachts auf, weil im unzählige Aufgaben durch den Kopf gehen. Er empfindet Angst, nicht gut genug zu sein und das Projekt nicht zu schaffen.

Das bleibt nur scheinbar verborgen hinter seiner Außendarstellung und hinter den gesprochenen Worten: „Wir schaffen das! Ich schaffe das!“. Wer glaubt ihm das wirklich? Diesen Widerspruch in sich selbst kann der einzelne nur durch die Arbeit an sich selbst erkennen und lösen.

Blicken Sie einmal ganz bewusst auf große Projekte, sie werden erstaunt sein, wie viele unnötige Reibungsverluste und Nebenkriegsschauplätze Sie finden. Das kostet sehr viel Zeit, Geld und Kraft – in der Regel ohne ein Ergebnis zu erzielen. Besonders fatal ist es, wenn solche Situationen durch den Projektmanager selbst ausgelöst werden und oft auch unbewusst von ihm ausgehen.

Ein Beispiel dazu: Ein Projektmanager, dessen Selbstbewusstsein nicht stark und tief verankert ist, wird sich oft streiten über die Schuldfrage:

  • „Damals habe ich ihnen doch gesagt, dass….“
  • „Wenn sie vor 3-Monaten diese und jene Aufgabe erledigt hätten wie besprochen, dann …“

Dieses Recht-haben-wollen führt im Problemfall nicht weiter! Je klarer der Projektmanager sich seiner Erfahrung und Expertise ist, umso weniger wird er diese „Gefechte“ führen. Er wird sich darauf konzentrieren, was der Problemlösung dient und das Ziel im Blick halten.

Was macht einen erfolgreichen Projektmanager aus?

Der Spiegel der Wahrheit

Schauen Sie einmal ganz ehrlich in den Spiegel! Als Projektmanager sind Sie Führungskraft. Sie können den Spiegel im Projekt ganz wunderbar nutzen, um mehr über sich selbst zu erfahren und persönlich weiter zu wachsen – ganz unabhängig vom eigenen Alter. Nutzen sie die Herausforderungen im Projektalltag als persönliche Wachstumsimpulse! Beantworten sie sich selbst die Fragen:

  • Was macht mich aus?
  • Wo ist meine Kraft?
  • Was liegt darunter?
  • Was macht mir Druck?
  • Was fordert mich immer wieder heraus im Projektalltag?
  • Welche Themen bringen mich immer wieder persönlich an Grenzen?
  • Was macht mir Angst?
  • Was spiegeln mir Auftraggeber oder Vorgesetzte?
  • Worüber rege ich mich so richtig auf?
  • Welche Steine liegen mir im Weg?
  • Was ist mein Punkt von dem ich sage: „Wenn DAS anders wäre, ja dann wäre alles besser.“

Vielleicht fragen sie sich jetzt: „Ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Spiegel nicht auch gefährlich? Warum sollte ich mich mit mir auseinandersetzen, wenn andere mir die Rolle als Projektmanager zutrauen?“

An dieser Stelle darf ich ihnen aus vielen Jahren der Erfahrung versichern: Wenn Sie in den Spiegel schauen und sich mit sich selbst auseinandersetzen, werden Sie Seiten an sich entdecken, die Sie bisher nicht kannten. Sie werden Gefühle bewusster wahrnehmen – ja auch die Angst. Sie werden viel entdecken, über dass Sie sich bisher in ihrem Projektalltag gewundert haben. Das ist ein persönlicher Weg, der sich auf jeden Fall lohnt!

Projektmanagement und Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung führt uns auch im Projektmanagement zu mehr Klarheit im Ausdruck und zu unglaublicher, innerer Freiheit. Auf einmal können Sie anders auf Situationen und Widerstände schauen:

! Was kann ich in mir entwickeln, um es leichter zu nehmen?
! Was fordert die Situation von mir persönlich?
! Welche innere Kraft kann daraus entstehen?
! Welcher Schatz liegt unter meiner Angst?
! Wie bringe ich das Ziel klar und authentisch zum Ausdruck?
! Welche (Zeit-)Räume schaffe ich mir für kreative Problemlösung?
! Wie kann ich NEU Denken?

Wenn Sie diesen Weg gehen und sich darin gut begleiten lassen, werden Sie eine neue innere Freiheit erleben, die Sie nicht geahnt haben. Sie werden in Ihren Projekten erkennen, wie es leichter und erfolgreicher gehen kann! Große Projekte fordern immer viel von allen Beteiligten. Alle Teilprojekte müssen die definierten Projektphasen durchlaufen, alle Aufgaben erledigt und unerwartete Probleme gelöst werden. Die Menschen werden mit Ihnen als Projektmanager in großen Projekten gerne zusammenarbeiten, denn Sie werden Ihre Klarheit schätzen und um Ihre persönliche Verlässlichkeit in allen herausfordernden Projektsituationen wissen. 

Von neuem Denken spreche ich, um Sie anzuregen über den ersten Schritt des Denkens hinaus zu gehen. Tiefer zu gehen, die Gefühlsebene einzubinden, zugleich weiter zu werden und dann NEU zu denken. Sie werden sehen, da zeigen sich Lösungen für Projektprobleme, die bisher gar nicht im Bereich Ihrer Vorstellung (Ihres Denkens) existierten.

Haben Sie selbst Erfahrungen gemacht mit einer anderen Sichtweise? Kennen sie Projektmanager, die persönliche Themen in sich stetig reflektieren und klären, so dass der Weg frei ist für eine gemeinsame, fachlich-gute Lösung und eine stärkende Zusammenarbeit aller Beteiligten im Projekt? Diesen Ansatz stärke ich durch meine Arbeit als Coach für Projektmanager in Großprojekten – damit diese Projekte mit mehr Leichtigkeit und Freude zum Erfolg geführt werden.

Fazit

Projektmanager SEIN und als solcher Projekte zu leiten und zu führen geht nur, wenn wir stetig an uns selbst arbeiten. Wenn wir die eigenen Themen im Spiegel der Wahrheit betrachten und reflektieren. Alles andere führt nur in eine Scheinwelt und nicht zu wahrer Kraft, Erfolg und Zufriedenheit. Schauen Sie in den Spiegel! Klären Sie in sich selbst alles was nicht Wahrheit ist! In dieser neuen Haltung werden Sie erfahren und fühlen, was Führung in großen Projekten bedeutet und wie viel Freude darin liegt!

Die eigene Tiefe mehr und mehr zu erkennen, lässt uns wunderbare Schätze auf dem eigenen Lebensweg bergen! Diese Schätze (Erfahrungen) fließen in alles ein. So kommt NEUES Denken und Handeln ins Projektmanagement! Eine starke und erfolgreiche Verbindung entsteht: Projektmanagement & Persönlichkeitsentwicklung!

 

Hinweise:

Regelmäßige Beiträge von Katja Schäfer finden Sie in ihrer Facebook-Gruppe „Projektmanagement – Neue Wege gehen!“ unter https://bit.ly/2GT0Vxv. Dort erhalten Projektmanager Impulse und fachlichen Austausch, Beiträge zum Thema Projektmanagement und Persönlichkeitsentwicklung und eine gute Möglichkeit Frau Schäfer und ihre Arbeit näher kennenzulernen.